Sporttauglichkeitsuntersuchungen
Da das Gesundheitsbewusstsein ständig zunimmt, treiben immer mehr
Menschen regelmäßig Sport. Häufig fällt die Entscheidung auf Sportarten,
die mit kurzfristigen körperlichen Höchstbelastungen einhergehen, wie
Tennis, Squash, Badminton, usw. Solche Spitzenbelastungen werden dem
Körper auch in Fitnessstudios, beispielsweise an Kraftmaschinen oder bei
der Aerobic, abverlangt. Da viele Sporttreibende im Beruf körperlich oft
wenig beansprucht werden, stellt Sport für diese Personengruppe häufig
eine schwer einzuschätzende Höchstbelastung dar. Öfter als gemeinhin
angenommen, treten beim Breitensportler daher akut internistische,
gelegentlich auch schwere Notfallsituationen auf. Der plötzliche
Herzinfarkt beim "bisher immer Herzgesunden", der Asthmaanfall bei
allergisch Disponierten und das Platzen einer Arterie unter dem
plötzlich ansteigenden Blutdruck seien nur exemplarisch erwähnt.
Während orthopädische Komplikationen (Außenband-, Meniskusschaden,
Knochenbrüche...) eher schicksalhafte Ereignisse sind, die häufig auch
auf mangelhaftes Aufwärmen zurückgeführt werden können, sind ernste
internistische Komplikationen bei genauer Untersuchung und Einleiten der
entsprechenden Diagnostik meist frühzeitig erkennbar, jedoch nicht
gezielt untersucht worden. Hier setzt die
internistisch-sportmedizinische Betreuung an. Je nach gewählter Sportart
sollten gezielte Fragen gestellt, und wichtige Untersuchungen
durchgeführt werden.
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